Vom 28. Mai 2018

Facility Management für Immobilien

Facility Management für Immobilien &coppy; Hans-Jürgen Steglich / pixelio.de

Unter Facility Management versteht man die Betreuung von Objekten. Dazu gehört die Verwaltung bzw. Bewirtschaftung von Gebäuden inklusive technischer Anlagen und Einrichtung.

Oft wird Facility Management mit den Tätigkeiten eines Hausmeisters gleich gesetzt, zwar gehören Hausmeisterarbeiten auch dazu, die Kompetenzen des Facility Managements gehen aber noch viel weiter. Facility Management ist mittlerweile ein eigener Studiengang, bei dem es darum geht nicht nur Rasen zu mähen und Glühbirnen zu wechseln, sondern wie Prozesse koordiniert abgewickelt und die Kosten etwa für den Betrieb des Gebäudes langfristig gesenkt werden.

Betriebswirtschaft im Facility Management für Immobilien

Gebäude – vor allem Wohnanlagen – haben einen hohen wirtschaftlichen Faktor. Der Gebäudeeigner möchte mit möglichst wenig Aufwand bzw. Kosten einen hohen Gewinn erzielen. Daraus resultieren zahlreiche betriebswirtschaftliche Entscheidungen im Facility Management. Obwohl die Wahl der kostengünstigsten Glühbirne für den Flur auch eine relevante Entscheidung ist, sind größere Posten gewichtiger. Dazu gehört beispielsweise die Planung von Sanierungsarbeiten mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Natürlich spielen auch Faktoren wie die Auslastung des Gebäudes mit Mieter eine wichtige Rolle im Facility Management, denn nur vermietete Objekte können Gewinne erzielen.

Erhaltung der Infrastruktur

Die Erhaltung der Infrastruktur eines Gebäudes umfasst sie eigentlichen Hausmeisterarbeiten. Der Hausbesorger kümmert sich um die Pflege der Liegenschaft und nimmt auch kleinere Reparaturen vor. Egal ob es um das Wechseln der Glühbirne geht oder ein tropfender Wasserhahn in einer Wohnung abgedichtet werden muss, für solche Aufgaben gibt es den Hausmeister. Größere Reparaturen darf ein Hausmeister jedoch nicht durchführen, ausgenommen ist jedoch, wenn der Hausmeister über fachliche Qualifikationen verfügt. Ist er selbst gelernter Elektriker, darf er natürlich auch selbst Elektroinstallationen am Haus vornehmen.

Wettbewerbsfähigkeit durch Facility Management steigern

Im Facility Management spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle, die sich alle auf die Wirtschaftlichkeit eines Gebäudes auswirkt. Die Wirtschaftlichkeit von Objekten ist durchaus relevant, vor allem auch, wenn es darum geht gute Mieter zu finden. Ein Gebäude ist ein Anlagevermögen, das Kosten verursacht. Können diese Kosten durch gutes Facility Management optimiert werden, kann einerseits der Gewinn erhöht werden. Andererseits kann das auch direkt an die Mieter etwa in Form von reduzierten Betriebskosten weitergegeben werden. Einsparungspotenzial gibt es in fast allen Objekten, denn selbst triviale Probleme wie undichte Fenster können große Schäden verursachen und sich negativ auf das Image eines Objektes auswirken. Wer sich im Rahmen des Facility Managements laufend um seine Objekte kümmert, der genießt meist auch einen besseren Ruf und zieht entsprechend gute Mieter an.

Technische Unterstützung unverzichtbar

Technische Unterstützung ist auch im Facility Management unverzichtbar geworden. Viele Bereiche eines Objektes lassen sich mit moderne Technik optimal steuern. Mithilfe von Sensoren werden beispielsweise in Bürogebäuden Temperatur- und Luftfeuchtemessungen vorgenommen. Moderne Klimaanlagen sorgen mit diesen Informationen für ein optimales Raumklima in dem sich auch gut arbeiten lässt. Die Gebäudeautomation ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass der Hausmeister oft wirklich erst dann einspringen muss, wenn eine Anlage nicht richtig funktioniert. Mit moderne Gebäudetechnik ist im Facility Management sehr viel Raum für Einsparungen, da jederzeit ein Optimum etwa bei der Raumluft oder Beheizung möglich ist.

Anzeige: