Vom 02. März 2015

Euro-Länder: So wenige Arbeitslose wie seit April 2012 nicht mehr

Euro-Länder: So wenige Arbeitslose wie seit April 2012 nicht mehr © Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

Inmitten vieler schlechter Nachrichten gibt es im Hinblick auf die wirtschaftliche Lage innerhalb der Euro-Zone durchaus auch Positives zu berichten. So ist zu Jahresbeginn die Arbeitslosigkeit überraschend auf den niedrigsten Stand seit fast drei Jahren gefallen.

Wie das Statistikamt Eurostat am Montag in Brüssel vermeldete, ist die Arbeitslosenquote in den Euro-Ländern im Januar auf 11,2 Prozent gesunken. Im Dezember waren es noch 11,3 Prozent, was unter dem Strich zu einem Rückgang um rund 140.000 Arbeitlose führte. Noch immer sind in den Euro-Ländern aber mehr als 18 Millionen Menschen ohne Job.

Im Vergleich zum Januar 2014 ist indes ein sogar noch positiverer Trend zu erkennen, lag die Quote doch im Vorjahresmonat noch bei 11,8 Prozent. Im länderübergreifenden Vergleich steht Deutschland aktuell mit einer Quote von 4,7 Prozent am besten da, gefolgt von Österreich mit geringfügig höheren 4,8 Prozent. Problemkinder sind nach wie vor Griechenland mit etwas mehr und Spanien mit etwas weniger als 25 Prozent Arbeitslosenquote.

Die Entwicklung in Spanien ist aber dennoch erfreulich, sank die Quote doch von Januar 2014 bis Januar 2015 von 25,5 auf 23,4 Prozent. Positiv ist der Trend außerdem auch in Estland und Irland, wohingegen nur in Frankreich, Finnland und Zypern mehr Arbeitlose als Anfang 2014 verzeichnet wurden.

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