Vom 18. August 2014

Russische Sberbank lockt mit 1,3 Prozent Zinsen auf Tagesgeld und österreichischer Einlagensicherung

Russische Sberbank lockt mit 1,3 Prozent Zinsen auf Tagesgeld und österreichischer Einlagensicherung © Lupo / pixelio.de

Wer sein Erspartes nicht investieren, sondern für die Zukunft zurücklegen möchte, muss sich schon seit einiger Zeit mit einer sehr mauen Rendite zufrieden geben. Insbesondere für Tagesgeld gibt es von vereinzelten Lockangeboten, die allerdings alle ihren Haken haben, kaum mehr als 1,5 Prozent Zinsen.

Daran ändert sich auch nach dem Einstieg der russischen Sberbank auf dem deutschen Markt nichts, doch immerhin wird der Konkurrenzdruck für die etablierten Geldinstitute dadurch wieder etwas größer, was sich mittel- bis langfristig in höheren Zinsen niederschlagen könnte. So lautet zumindest eine eher vage Hoffnung vieler Anleger.

Aktuell lockt die Sberbank, die in Deutschland als österreichische Tochter des russischen Kreditinstituts und dementsprechend auch mit der Einlagensicherung der Alpenrepublik mit 100.000 Euro pro Kunde auftritt, mit einem Zinssatz 1,30 Prozent auf Tagesgeld und einer Zinsgarantie bis zum Ende des laufenden Jahres. Die Kontoführung erfolgt kostenlos und es ist auch keine Mindesteinlage erforderlich, sodass es keine negativen Aspekte gibt. Einmal abgesehen davon, dass Anfang 2015 eine Zinssenkung möglich wäre.

Im Vergleich mit den Mitbewerbern auf dem Tagesgeldmarkt gehört die Sberbank damit zu den attraktivsten Anbietern. Noch einen Tick besser ist im Moment die Volkswagen Bank, die neuen Kunden vier Monate lang 1,40 Prozent Zinsen garantiert.

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