Vom 02. Mai 2014

Marderschäden in der Kfz-Versicherung oft nicht mehr abgedeckt

Marderschäden in der Kfz-Versicherung oft nicht mehr abgedeckt © Christiane Fengler / pixelio.

Mit den steigenden Temperaturen werden jedes Jahr unzählige Autofahrer, die ihr Fahrzeug oft mangels anderer Möglichkeit im Freien parken, Opfer von Marderbissen. Morgens in das Auto zu steigen und der Motor macht rein gar nichts, ist nicht selten darauf zurückzuführen, dass ein Marder unter der Motorhaube sein Unwesen getrieben hat.

In der Regel lassen sich Marderschäden zwar relativ schnell beheben, doch neben dem Zeitaufwand, den eine Reparatur erfordert, entstehen dafür natürlich auch Kosten, die längst nicht mehr von jeder Kfz-Versicherung übernommen werden. So hat das Vergleichsportal Verivox zahlreiche Tarife genauer unter die Lupe genommen und ist zu dem Schluss gekommen, dass viele Policen gerade bei den günstigen Basistarifen keine Erstattung bei Marderschäden vorsehen.

Generell müssen Kunden gerade im Kaskobereich beim Leistungsumfang Abstriche akzeptieren, was in Bezug auf Marderbisse zwar keine Folgen haben muss, aber durchaus haben kann. Und diese können dann besonders gravierend sein, wenn nicht nur ein einzelner Schlauch vom Marder angenagt wurde, sondern wenn etwa auch die Bordelektronik, der Motor oder der Katalysator betroffen sind. Im Extremfall sind bei hochwertigeren Autos Schäden in fünfstelliger Höhe möglich.

Um dieses Risiko zu umgehen empfiehlt Verivox einen prüfenden Blick in die Vertragsbedingungen. Fehlt eine Regelung für Marderbisse, sollte über eine Nachversicherung nachgedacht werden.

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