Vom 28. März 2014

Experten-Rat: Sparen ist sinnvoller als eine Krankenversicherung für Tiere

Experten-Rat: Sparen ist sinnvoller als eine Krankenversicherung für Tiere © Bobby M / pixelio.de

Während eine Haftpflichtversicherung für Hunde dringend anzuraten und in einigen Bundesländern sogar Pflicht ist, gehen die Meinungen über den Sinn von anderen Versicherungen für Hunde und Katzen oftmals weit auseinander.

Für Elke Weidenbach sind viele der angebotenen Policen indes nicht zu empfehlen und zum Teil sogar unnötig. Wie die Versicherungsexpertin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gegenüber dem „MDR“ erklärte, könnte etwa auf eine Rechtsschutzversicherung getrost verzichtet werden. Auf den ersten Blick erscheint eine solche Absicherung für den Fall, dass etwa der eigene Hund eine andere Person verletzt und es im Zuge dessen zu einem Rechtsstreit kommt, zwar sinnvoll, doch meist ist es so, dass derartige Kosten schon von der unverzichtbaren Haftpflichtversicherung abgedeckt werden.

Anders sieht es aus bei Absicherungen für den Krankheitsfall, die je gewünschten Leistungen bis zu 800 Euro im Jahr kosten können. Für Weidenbach ist aber auch hier die Sache klar: anstatt Geld für eine Versicherung auszugeben, die womöglich nicht benötigt wird, wenn das Tier gesund bleibt, empfiehlt die Experten, Geld auf die hohe Kante zu legen, um Behandlungen im Fall der Fälle problemlos bezahlen zu können. Wird die Rücklage nicht gebraucht, umso besser.

Ähnlich verhält es sich mit OP-Versicherungen. Bevor man dafür Geld ausgibt, sollte man besser für den Fall der Fälle sparen.

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