Vom 25. Oktober 2013

Altersvorsorge: Zukunft der klassischen Lebensversicherung fraglich

Altersvorsorge: Zukunft der klassischen Lebensversicherung fraglich © lichtkunst.73 / pixelio.de

Dem Thema private Altersvorsorge wird in Deutschland immer größere Bedeutung zugemessen, was angesichts des demographischen Wandels und der zwangsläufig auf lange Sicht kaum mehr ausreichenden gesetzlichen Rente nicht verwundert. Viele Menschen befassen sich daher mit der Thematik und stoßen dabei früher oder später auch auf die Frage danach, ob sich der Abschluss einer Lebensversicherung heute noch lohnt.

Weil der Garantiezins in den vergangenen Jahren auf mittlerweile nur noch 1,75 Prozent gesunken ist, mit denen sich allenfalls die aktuelle Inflation ausgleichen lässt, aber eine Wertsteigerung kaum einhergeht, wird diese Frage von immer mehr Experten mit einem klaren Nein beantwortet, was sich auch im zunehmenden Verkauf von bereits bestehenden Policen und stetig sinkenden Neuabschlüssen niederschlägt.

Inzwischen haben die Versicherungskonzerne aber reagiert und neue Modelle ins Leben gerufen, bei denen etwa der Garantiezins keine Rolle mehr spielt. Dass sich dadurch die aktuelle Entwicklung stoppen lässt, ist allerdings tendenziell eher nicht zu erwarten, zumal die Rendite von Lebensversicherungen gerade aufgrund der aktuell nach wie vor niedrigen Zinsen kaum größer als der Garantiezins, sofern vorhanden, ausfallen wird.

Derzeit sind risikolose Anlageformen zwar allgemein kaum verlockend, doch wer sich ein wenig umsieht, dürfte auf lohnende Alternativen als die klassische Lebensversicherung stoßen.

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