Vom 03. August 2013

Vorsorge: Vorsicht bei Renten- und Ausbildungsversicherungen für Kinder

Vorsorge: Vorsicht bei Renten- und Ausbildungsversicherungen für Kinder © anschi / pixelio.de

Viele Eltern machen sich Gedanken darüber, wie sie für ihren Nachwuchs in finanzieller Hinsicht möglichst optimal vorsorgen können. Dafür gibt es grundsätzlich eine Reihe von Möglichkeiten, wobei man aber nicht den Fehler machen sollte, sich von blumigen Werbeprospekten blenden zu lassen.

Denn gerade mit sogenannten Renten- und Ausbildungsversicherungen für Kinder machen Versicherer ein enormes Geschäft, weil es für die Eltern bei genauer Betrachtung deutlich bessere Anlageformen gibt. Beispielsweise ist der Gedanke, dem Nachwuchs in Sachen privater Altersvorsorge einen Vorsprung zu geben, zwar ehrbar, doch sollte man beim Abschluss einer Kinder-Rentenversicherung bedenken, dass das Kind das angesparte Geld erst 50 oder 60 Jahre später zur Verfügung hat und in dieser Zeit die Rentenzahlungen vermutlich irgendwann selbst übernehmen muss.

Bei Ausbildungsversicherungen ist der Zeitraum bis zur Auszahlung zwar deutlich kürzer, doch sollte auch bei derartigen Policen darauf geachtet werden, dass die Abschluss- und Verwaltungskosten zum einen transparent und zum anderen nicht zu hoch sind.

Letztlich können diese Nebenkosten über die Jahre hinweg eine enorme Summe ausmachen, die man angesichts einer auch nicht mehr allzu ausgeprägten Rendite anderweitig anlegen könnte. Im Einzelfall kann es aber natürlich auch sinnvolle Angebote geben, wobei es sich immer empfiehlt, alles genau durchzurechnen und Alternativen zu prüfen.

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