Vom 09. Juli 2013

Gute Konjunktur: Rentenbeitrag soll auf 18,4 Prozent sinken

Gute Konjunktur: Rentenbeitrag soll auf 18,4 Prozent sinken © Marko Greitschus / pixelio.de

Arbeitnehmer in Deutschland dürfen sich darauf freuen, im kommenden Jahr wieder etwas mehr Netto vom Brutto zu erhalten. Wie aus einem internen Schreiben der Deutschen Rentenversicherung Bund hervorgeht, soll der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung aufgrund der guten konjunkturellen Lage ab 2014 erneut sinken.

Nachdem der Beitragssatz zur Rentenversicherung, der gleichermaßen von Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu tragen ist und automatisch vom Gehalt abgezogen wird, im Jahr 2011 noch bei 19,9 Prozent des Bruttoeinkommens lag, wäre die Umsetzung der aktuellen Pläne gleichbedeutend mit der dritten Senkung in Folge.

Sank der Beitrag zunächst moderat auf 19,6 Prozent, erfolgte zu Beginn des laufenden Jahres eine größere Anpassung von 19,6 auf 18,9 Prozent und nun ist offenbar geplant, den Beitrag auf 18,4 Prozent zu reduzieren. Dieser neue Beitragssatz soll dann bis Ende 2017 Gültigkeit besitzen.

Schon bei einem kleineren Bruttolohn würde sich die geplante Senkung des Beitragssatzes zur Rentenversicherung um 0,5 Prozentpunkte, worüber final im Herbst entschieden werden soll, bemerkbar machen. Arbeitnehmer mit einem Bruttogehalt von 1.000 Euro hätten am Ende des Monats 2,50 Euro mehr in der Tasche. Mit steigendem Gehalt wäre natürlich auch die Ersparnis größer. Arbeitnehmer, die 3.000 Euro brutto erhalten, sparen sich so 7,50 Euro an Beiträgen.

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