Vom 11. Juni 2013

Berufsunfähigkeitsversicherung wichtiger als die Rente?

Berufsunfähigkeitsversicherung wichtiger als die Rente? © Wilhelmine Wulff_All Silhouettes / pixelio.de

Dass es unerlässlich ist, neben den gesetzlichen Absicherungen eine private Vorsorge zu treffen, dürfte mittlerweile den meisten Menschen in Deutschland bewusst sein. Welche Art der Vorsorge dabei am wichtigsten ist und was eher hinten angestellt werden kann, wissen viele allerdings nicht.

Wie der als Finanzanalytiker tätige Volker Looman in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erklärt, ist es aus seiner Sicht wichtiger, die drohende Gefahr einer Berufsunfähigkeit abzusichern anstatt für die Rente vorzusorgen. Durchaus nachvollziehbar ist die Begründung Loomans, der in seinen Ausführungen darauf verweist, dass im Falle einer frühzeitigen Berufsunfähigkeit die Altersvorsorge zum einen nicht mehr weiter aufgebaut werden kann und zum anderen zu Teilen womöglich auch schon zweckentfremdet werden muss, um überhaupt einigermaßen den vorhandenen Lebensstandard halten zu können.

Weil die monatlichen Beiträge für eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit steigendem Alter rasant in die Höhe gehen und in höherem Lebensalter gar keine entsprechende Police mehr erhältlich ist, rät Looman schon Berufseinsteigern dazu, sich für den Fall der Invalidität abzusichern, auch wenn dadurch Geld ausgegeben wird, das man anderweitig in jungen Jahren vielleicht besser brauchen könnte.

Können diese Ausgaben gestemmt werden, kann man über eine zusätzliche Altersvorsorge nachdenken, wobei auch bei einer privaten Rentenversicherung ein frühzeitiger Beginn Vorteile mit sich bringt.

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